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Tuesday, 1 November 2016

Nothing is permanent – A Zen Story | Nichts ist Beständig– Eine Zen-Geschichte

(Image|Bild: via bbncommunity.com)
Buddha was traveling through a forest. The day was hot – it was just midday – and he felt thirsty, so he said to his disciple Ananda, "Go back. We crossed a little stream. You go back and bring some water for me."

Ananda went back, but the stream was very small and some carts were passing through it. All the dirt that had settled in it had come up, and the water was not drinkable now. So Ananda thought, "I shall have to go back." He came back and he said to Buddha, "That water has become absolutely dirty and it is not drinkable. Allow me to go ahead. I know there is a river just a few miles away from here. I will go and fetch water from there."

Buddha said, "No! Go back to the same stream." As Buddha had said this Ananda had to follow it, but he followed it with half a heart as he knew that the water would not be brought. Time was being unnecessarily wasted and he was feeling thirsty, but when Buddha said it he had to go.

Again he came back and he said, "Why did you insist? That water is not drinkable." Buddha said, "You go again." And as Buddha said it, Ananda had to follow.

The third time he reached the stream, the water was as clear as it had ever been. The dirt had flowed away, the dead leaves had gone, and the water was pure again. Then Ananda laughed. He fetched the water and returned dancing. He fell at Buddha's feet and he said, "Your ways of teaching are miraculous. You have taught me a great lesson: that just patience is needed and nothing is permanent."

Buddha reiste durch einen Wald. Es war ein heißer Tag – es war gerade Mittag – und er hatte Durst. Also sagte er zu seinem Schüler Ananda: "Gehe zurück. Wir haben einen kleinen Bach überquert. Gehe zurück und bringe mir etwas Wasser."

Ananda ging dorthin zurück, aber der Bach war sehr klein und einige Wagen waren hindurch gefahren. All der Dreck, der sich im Bach abgesetzt hatte, war aufgewühlt worden und das Wasser war nun nicht mehr trinkbar. Also dachte Ananda: "Ich werde umkehren müssen." Er kam zurück und sagte zu Buddha: "Das Wasser ist vollkommen verschmutzt worden und ist nicht trinkbar. Erlaube mir vorauszugehen. Ich weiß, dass es einen Fluss gibt, der nur wenige Meilen von hier entfernt ist. Ich werde dorthin gehen und Wasser holen."

Buddha sagte: "Nein! Gehe zurück zum selben Bach." Da Buddha dies gesagt hatte, musste Ananda gehorchen. Doch er folgte der Anweisung nur halbherzig, da er wusste, dass er kein Wasser zurückbringen könne. Es war eine Zeitverschwendung und er war durstig, aber wenn Buddha es ihm auftrug, musste er gehen.

Er kam erneut zurück und sagte: "Warum hast du darauf bestanden? Das Wasser ist nicht trinkbar." Buddha sagte: "Gehe nochmal dorthin." Und da Buddha dies sagte, musste Ananda gehorchen.

Als er den Bach zum dritten Mal erreichte, war das Wasser so klar wie eh und je. Der Dreck war fortgespült worden, die toten Blätter waren verschwunden und das Wasser war wieder rein. Da lachte Ananda. Er schöpfte Wasser und kehrte tanzend zurück. Er warf sich Buddha zu Füßen und sagte: "Die Wege deiner Lehre sind wunderbar. Du hast mir eine wichtige Lektion erteilt: dass nur Geduld nötig ist und nichts beständig ist."

~ Unknown; Zen story | Unbekannt; Zen-Geschichte

(Source|Quelle: bbncommunity.com
Transl.|Übers.: Nicolas von Kospoth)

Thursday, 11 February 2016

The Paramitas: Legs and Eyes | Die Paramitas: Beine und Augen

"The other paramitas* (generosity, ethics, patience, joyous effort and concentration) are the legs and wisdom is the eyes. And if we are trying to get to the goal, we've got the legs, but we can't see where we are going. But if we only have eyes and no legs, we also are not going to get very far. So we need both to travel the path to enlightenment."

"Die anderen paramitas* (Freigiebigkeit, ethische Richtlinien, Geduld, energisches Bemühen und Meditation) sind die Beine und Weisheit ist die Augen. Und wenn wir versuchen das Ziel zu erreichen, haben wir die Beine, doch wir können nicht sehen wohin wir gehen. Aber wenn wir nur Augen und keine Beine haben, werden wir auch nicht sehr weit kommen. Also brauchen wir beides, um den Weg zur Erleuchtung zu beschreiten."

~ Jetsunma Tenzin Palmo

(Source|Quelle: Jetsunma Tenzin Palmo (official), Facebook
Transl.|Übers.: Nicolas von Kospoth)

* In Buddhism paramita are the so-called transcendental virtues, that lead to the opposite (para) shore (mita) of wisdom, thus to the awakening. | Paramita sind im Buddhismus die sogenannten transzendenten Tugenden, die ans andere (para) Ufer (mita) der Weisheit, also zum Erwachen, führen.

Sunday, 22 February 2015

Imagine Everyone But You is Enlightened | Stelle Dir Vor, Jeder Außer Dir Sei Erleuchtet

"Imagine that every person in the world is enlightened but you. They are all your teachers, each doing just the right things to help you learn patience, perfect wisdom, perfect compassion."

"Stelle dir vor, dass jeder auf der Welt außer dir erleuchtet sei. Sie sind alle deine Lehrer und jeder von ihnen tut genau das richtige, um dir dabei zu helfen, Geduld, vollkommene Weisheit und vollkommenes Mitgefühl zu erlernen."

~ Buddha

(Source|Quelle: Buddhism, Facebook
Transl.|Übers.: Nicolas von Kospoth)

Monday, 26 January 2015

Morality, Concentration and Wisdom | Tugendhaftigkeit, Konzentration und Weisheit

(Photo|Foto: via Buddhism, Facebook)
"We do not practice meditation to gain admiration from anyone. Rather, we practice to contribute to peace in the world. We try to follow the teachings of the Buddha, and take the instructions of trustworthy teachers, in the hope that we too can reach the Buddha’s state of purity. Having realized this purity within ourselves, we can inspire others and share this Dhamma, this truth.

The Buddha’s teachings can be summed up in three parts: sila, morality; samadhi, concentration; and panna, intuitive wisdom.

Sila is spoken of first because it is the foundation for the other two. Its importance cannot be overstressed. Without sila, no further practices can be undertaken. For lay people the basic level of sila consists of five precepts or training rules: refraining from taking life, refraining from taking what is not given, refraining from sexual misconduct, refraining from lying, and refraining from taking intoxicating substances. These observances foster a basic purity that makes it easy to progress along the path of practice."

"Wir meditieren nicht, um Bewunderung von irgendjemandem zu erlangen. Vielmehr meditieren wir, um zu Frieden in der Welt beizutragen. Wir bemühen uns, den Lehren Buddhas zu folgen und übernehmen die Gebote von vertrauenswürdigen Lehrern, in der Hoffnung, ebenfalls Buddhas Zustand von Reinheit erreichen zu können. Indem wir diese Reinheit in uns selbst erkannt haben, können wir andere inspirieren und diesen Dhamma, diese Wahrheit teilen.

Die Lehren des Buddha können in drei Teilen zusammengefasst werden: sila, Tugendhaftigkeit; samadhi, Konzentration; und panna, intuitive Weisheit.

Sila wird als erstes erwähnt, weil es die Grundlage für die anderen beiden ist. Seine Bedeutung kann nicht genug hervorgehoben werden. Ohne sila kann keine weitere Ausübung erfolgen. Für Laien besteht die Grundstufe von sila aus fünf Geboten oder Übungsregeln: sehe ab vom Töten; sehe davon ab, zu nehmen, was nicht gegeben ist; sehe von sexuellem Fehlverhalten ab; sehe vom Lügen ab; und sehe davon ab, berauschende Substanzen zu dir zu nehmen. Die Einhaltung dieser Regeln fördert eine grundlegende Reinheit, die es einem leicht macht, auf dem Weg der Geduld fortzuschreiten."

~ Sayadaw U. Pandita

(Source|Quelle: Buddhism, Facebook
Transl.|Übers.: Nicolas von Kospoth)

Sunday, 25 January 2015

Pray for the Right Things | Bete für die Richtigen Dinge

"Let me not pray to be sheltered from dangers,
but to be fearless in facing them.
Let me not beg for the stilling of my pain,
but for the heart to conquer it.
Let me not crave in anxious fear to be saved,
but for the patience to win my freedom."


"Möge ich nicht dafür beten, vor Gefahren beschützt zu sein,
sondern dafür, ihnen furchtlos entgegenzutreten.
Möge ich nicht darum flehen, dass mein Schmerz nachlasse,
sondern um den Mut, ihn zu bezweingen.
Möge ich nicht aus sorgenvoller Furcht begehren, gerettet zu werden,
sondern die Geduld zu haben, meine Freiheit zu erlangen."

~ Shantideva

(Source|Quelle: Buddhism, Facebook
Transl.|Übers.: Nicolas von Kospoth)

Friday, 23 January 2015

Sentient Beings Are the Cause of Our Enlightenment | Fühlende Wesen Sind die Ursache für Unsere Erleuchtung

(Photo|Foto: via Buddhism, Facebook)
"Sentient beings are the cause of our enlightenment. When they bother us, we learn patience; when they're suffering, we learn loving-kindness and compassion. No matter what reaction they evoke, we can relate to them in a way that leads to Buddhahood. Instead of buying into aversion, we become tolerant. Instead of staying stuck in selfishness, we extend a hand to someone in distress. Instead of letting jealousy sabotage us, we train in rejoicement therapy."

"Fühlende Wesen sind die Ursache für unsere Erleuchtung. Wenn sie uns ärgern, lernen wir Geduld; wenn sie leiden, lernen wir liebende Güte und Mitgefühl. Unabhängig davon, welche Reaktion sie hervorrufen, können wir uns auf einer Art und Weise mit Ihnen in Beziehung setzen, die zu Buddhaschaft führt. Anstatt der Abneigung nachzugeben, werden wir tolerant. Anstatt in Eigennützigkeit festzusitzen, reichen wir jemandem in Not die Hand. Anstatt uns von Neid sabottieren zu lassen, üben wir uns in der Therapie des sich Freuens."

~ Pema Chödrön

(Source|Quelle: Buddhism, Facebook
Transl.|Übers.: Nicolas von Kospoth)

Friday, 16 January 2015

Take Upon Yourself All Sentient Beings' Karma | Nehme das Karma Aller Fühlenden Wesen auf Dich

"If you are being criticized by others, use it for Dharma practice, the path to enlightenment, the means for bringing happiness [...] to all sentient beings. By utilizing the experience of the problem in this way, you can keep your mind in the state of happiness. With this thought transformation practice, the best practice of Dharma, one sacrifices one's own life for others in order to obtain their happiness.

This blaming, these complaints against 'me,' are the manifestation of many lifetimes of heavy karmas. Use it as much as possible to pacify your own anger and ill will towards others, which is the enemy of Bodhicitta, in order to complete the paramita* of patience, which is the path to enlightenment. Use it to develop Bodhicitta by taking upon yourself all sentient beings' karma of receiving complaints and being blamed. Experience it for others."

"Wenn du von anderen kritisiert wirst, nutze es als Dharma-Übung, den Weg zur Erleuchtung, das Mittel, um allen fühlenden Wesen Glück zu bringen [...]. Indem du die Erfahrung des Problems auf diese Weise nutzt, kannst du deinen Geist in einem Zustand des Glückes bewahren. Mit dieser gedankenverändernden Übung, der besten Dharma-Übung, opfert man sein eigenes Leben für andere auf, um ihr Glück zu erzielen.

Diese Beschuldigungen, diese Beschwerden an 'mich', sind die Manifestation von schwerem Karma aus zahlreichen Lebenszeiten. Nutzes sie so oft wie möglich, um deine eigene Wut und Feindseligkeit gegenüber anderen - dem Feind von Bodhichitta - zu beruhigen, um die Paramita* der Geduld zu vollenden, welches der Weg zur Erleuchtung ist. Nutze sie, um Bodhichitta zu entfalten, indem du selbst das Karma aller fühlenden Wesen auf dich nimmst, dass aus dem Entgegennehmen von Beschwerden und dem Beschuldigt werden entstande ist. Empfinde es für andere."

~ Lama Zopa Rinpoche

(Source|Quelle: Buddhism, Facebook
Transl.|Übers.: Nicolas von Kospoth)

* In Buddhism, the pāramitās refer to the perfection or culmination of certain virtues. In Buddhism, these virtues are cultivated as a way of purification, purifying karma and helping the aspirant to live an unobstructed life, while reaching the goal of enlightenment. (read more at en.wikipedia.org/wiki/Pāramitā) |
Pāramitā sind im Buddhismus die sogenannten transzendenten Tugenden, die ans andere (para) Ufer (mita) der Weisheit, also zum Erwachen, führen. (mehr unter de.wikipedia.org/wiki/Paramita)

Friday, 2 January 2015

Be Compassionate and Patient | Sei Mitfühlend und Geduldig

"An act of compassion always brings about transformation. If not right now, it will happen in the future. The important thing is you don't react with anger. You react with compassion, and sooner or later you see the transformation in the other person. You keep being compassionate, you keep being patient."

"Ein Akt des Mitgefühls bringt immer eine Veränderung mit sich. Wenn nicht gleich jetzt, dann wird es in der Zukunft geschehen. Wichtig ist, dass du nicht mit Wut reagiert. Wenn du mit Mitgefühl reagierst, wirst du früher oder später die Veränderung in der anderen Person erkennen. Zeige weiterhin Mitgefühl und habe weiterhin Geduld."

~ Thich Nhat Hanh

(Source|Quelle: Buddhism, Facebook
Transl.|Übers.: Nicolas von Kospoth)